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Schmecken wie die von Oma: Speckknödeln

2 Kommentare
Und wieder einmal erfolgreich ein Rezept bei meiner Oma abgeschaut! Nachdem ich diese Knödeln jahrelang von Oberösterreich nach Wien transportiert habe, um immer einen Vorrat griffbereit zu haben, war es vor kurzem an der Zeit mich an dieses Rezept zu trauen. Mit Erfolg!

Die Zutaten:
600 g Speck
1 Zwiebel
1 Bund gehackte Petersilie
600 g glattes Mehl
2 Eier
kochend-heißes Wasser, ca. 300 ml
1 große Prise Salz
Und so wird’s gemacht:
Zuerst geht es – wie sollte es auch anders sein – an die Fülle und somit ans klein Hacken der Zutaten. Der Speck wird also erstmal in kleine Würfel geschnitten.
Auch die Zwiebel muss sehr klein gehackt werden. Ich habe das mit einem Alleszerkleinerer gemacht, klappt natürlich auch mit einem scharfen Küchenmesser. Braucht zwar einen Moment länger, dafür hat man weniger zum Abspülen.
Anschließend wird der Speck, die Zwiebel und die bereits gehackte Petersilie in einer Schüssel vermengt.
Zum Formen der Knödel die Hände etwas befeuchten und aus einem guten Esslöffel voll Fülle kleine Bällchen formen. Ich habe die Fülle eingefroren, so lässt sich später besser der Brandteig darum formen. Dazu setze ich die kleinen Bällchen auf ein mit Alufolie überzogenes Kunststoffbrett. 
Wenn die Fülle gefroren ist, geht es an den Teig. Dazu wird zunächst das Mehl mit dem Salz und den Eiern in einer Küchenmaschine vermengt. Anschließend das kochende Wasser unter ständigem Rühren nach und nach beifügen.
Die angegebene Wassermenge ist nur ein Richtwert. Es ist etwas schwer zusagen wieviel Wasser benötigt wird. Der Teig soll eine geschmeidige Konsistenz bekommen und nicht mehr kleben.
Den Teig aus der Maschine geben, noch einmal kurz mit der Hand durchkneten und in gleich große Stücke teilen. Pro Knödel wird ein Teigstück benötigt. Diese zu einem kleinen Ball formen.
Jetzt die Fülle aus dem Tiefkühlfach holen. Wer nicht alle Knödeln gleich essen möchte, kann sie mit dem Teig erneut einfrieren. Ergibt ein schnelles Essen, wenn man wieder keine Zeit hat zu kochen. Aufpassen: Die Fülle sollte dabei nicht auftauen. Am besten deshalb immer nur zwei bis drei Bällchen mit Fülle aus dem Tiefkühler holen und die fertigen Knödeln sofort wieder einfrieren.
Jetzt den Teig um die Fülle formen. Dabei musst du aufpassen, dass auf allen Seiten ungefähr gleich viel Teig ist. Außerdem dürfen keine Löcher bleiben. Damit das leichter geht, habe ich meine Hände mit etwas Wasser befeuchtet.
Wenn der Knödel fertig ist, wird er noch kurz in etwas Mehl gewälzt.
Die Knödel werden im Wasser gekocht bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert zirka 15 Minuten. Ein absolutes Muss dazu ist eine Portion Sauerkraut!

Kommentare

  1. Max

    Super Rezept, ich habe erst vor kurzem auf den Heurigen in Wien diese herrlichen Knödel zum ersten Mal gegessen und die sahen genauso aus wie deine. Wird sofort ausprobiert!

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