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Klassische Hühnersuppe

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Bei Suppen denkt so mancher vielleicht an verschneite Wintertage, aber wenn der Frühlings plötzlich wieder kalt und nass ist, ist eine Erkältung auch nicht mehr weit – ergo Hühnersuppe! Ob sie wirklich gegen Schnupfen & Co. hilft, ist meines Wissens (read: kurze Google Recherche) zwar nicht wissenschaftlich belegt, tut aber nichts zur Sache. Wenn ich einen dampfender Teller heißer Hühnersuppe löffelt, gehts mir immer besser!

Für die Suppe kann man übrigens Hühnerkarkasse (also vom Fleisch befreites Gerippe) oder auch ein ganzes Suppenhuhn nehmen.

Man kann Suppe auch wunderbar portionsweise einfrieren. So hat man was zu essen, wenns schnell gehen muss oder eine Basis für Saucen oder Risotto. Ich würde die Suppe jedoch getrennt vom Fleisch einfrieren!

Die Zutaten:
1 Zwiebel
1 Bio-Huhn
1 TL schwarze Pfefferkörner
5 Wacholderbeeren
2 Nelken
1 kleiner Bund Petersilie
1 Lorbeerblatt
1 Bund Suppengrün
Salz

Und so wird’s gemacht:
Ungeschält Zwiebel halbieren. Und zwar so, dass einer Hälfte der Wurzelansatz und der anderen der Blattansatz bleibt. So fällt sie beim Anrösten nicht so leicht auseinander. Eine Pfanne stark erhitzen, die beiden Zwiebeln mit der Schnittfläche nach unten hineinsetzen und so lange rösten bis sie braun, aber nicht verbrannt sind. Nie Öl oder Fett zum Anrösten verwenden!

Die Zwiebeln hinterlassen dabei ziemliche Spuren in der Zwiebel, dadurch wird der Abwasch gleich um einiges mühsamer. Deshalb hat man zwei Möglichkeiten: Man hat eine Zwiebel-anröst-Pfanne, die man ausschließlich für diesen Zweck verwendet und dunkle Stellen einfach akzeptiert. Oder man legt ein Stück Alufolie als Schutzschild in die Pfanne und setzt die Zwiebel darauf.

Das Huhn gründlich unter kaltem Wasser von innen und außen abspülen und in einen großen Topf setzen. Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Nelken, ganze Petersilie und Lorbeerblatt dazu geben und den Topf mit Wasser auffüllen bis das Huhn bedeckt ist. Zwei Teelöffel Salz hinzugeben und alles kurz aufkochen lassen.

Hitze reduzieren und mit leicht geöffnetem Deckel für 4 Stunden sieden lassen. Dabei aufsteigendes Fett und Trübstoffe vorsichtig mit einem großen Löffel oder einer Suppenkelle von der Oberfläche abschöpfen.

Suppengrün putzen, in Stücke schneiden und 1 Stunde vor Garende zum Huhn in den Topf geben.

Suppe anschließend vom Herd nehmen und Gemüse, Kräuter und Gewürze vorsichtig mit einer Schaumkelle aus dem Topf fischen. Die Suppe mit dem Huhn über Nacht abkühlen lassen.

Am nächsten Tag das erstarrte Fett von der Oberfläche entfernen, das Huhn aus der Suppe heben und beiseite stellen. Ein Sieb auf einen großen Topf setzen, mit einem Passiertuch auslegen und die Suppe abgießen.

Die Haut vom Hühnchen ziehen, Fleisch vom Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden. Suppe und Hühnerfleisch gekühlt aufbewahren und miteinander erhitzen.

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