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Nennt mich einen Spießer! Gegrillte Hühner-Spieße mit Joghurt-Marinade und süß-scharfe Schweine-Spieße

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Es ist Sonntag, die Sonne knallt vom Himmel und rund um den Tisch sitzt eine Handvoll Freunde, die vergnügt vor sich hin quatschen. Das Gequatsche wird nur kurz unterbrochen, wenn das Klicken vom Anheizen des Gasgrills ertönt und richtig still wird’s erst, wenn ich einen großen Teller voll frisch Gegrilltem in die Mitte der Runde stelle. So sehen in letzter Zeit unsere Wochenenden aus und so wies aussieht, wird diesen Sommer unser Grill  kaum ein Wochenende Pause haben. Schließlich ist das Grillen mit Freunden nicht nur ein wunderbarer Zeitvertreib, sondern meine Grillleidenschaft wird gerade durch meinen neuen Grill noch zusätzlich befeuert. Dank der Firma WEBER wurde unser kleiner, alter Gasgrill nämlich durch einen wahren Bulliden ersetzt: den WEBER Genesis II E-310 GBS. Mit seiner ca. 50 x 70 cm großen Grillfäche und dem Warmhalterost kann man so ziemlich für seinen gesamten Freundeskreis grillen. Der Grill hat drei Brenner, die man einzeln entzünden kann. So kann man nicht nur für große Runden grillen, sondern auch mal nur zu zweit unter der Woche. Dann heizt man eben nur einen Brenner an. Außerdem kann man dadurch auch unterschiedliche Grillzonen für das Grillen über direkter Hitze und indirekte Hitze erzeugen.

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Und da ich mit meiner Grill-Begeisterung sicher nicht alleine bin und der eine oder andere von euch auch gerne am Grill steht, werde ich in den nächsten Woche jede Woche einen Blogartikel rund ums Thema veröffentlichen. Dabei wird jeder Artikel einen anderen Schwerpunkt haben. Diese Woche starte ich mit Spießen! Ich liebe es Spieße zu grillen, da man sie wunderbar vorbereiten kann und unzählige Geschmacks- und Zutatenkombinationen möglich sind. Für alle Spieß-Neulinge habe ich nicht nur zwei leckere Rezepte, sondern fünf Tipps zum Thema Spieße:

1. Gleich große Stücke Wichtig beim Schneiden der Zutaten der Spieße ist, dass alle die selbe Größe haben, damit alles gleichzeitig gar wird. Hat man z.B. unterschiedlich große Fleischstücke auf einem Spieß, werden die größeren Stücke noch roh sein, während die kleinen bereits trocken sind.

2. Richtig auffädeln Außerdem sollte man beim Auffädeln des Grillguts darauf achten, dass man die Zutaten so auf den Spieß steckt, dass nichts beim Grillen herunterhängt. Denn dünne, herabhängende Fleischstücke verbrennen beim Grillen recht schnell.

3. Holz vs. Metall Wer Holzspieße verwendet, sollte diese vorher mindestens für eine Stunde in kaltem Wasser einlegen. Dadurch löst sich das Fleisch später leichter vom Spieß. Metallspieße benötigen keine Vorbehandlung.

4. Das richtige Gemüse Die Rezepte in diesem Beitrag sind reine Fleischspieße. Wer jedoch gerne auch Gemüse auf seine Spieße fädeln möchte, sollte Gemüsesorten nehmen, die eine ähnliche Gardauer wie das Fleisch hat. Sonst ist das Gemüse noch hart, wenn das Fleisch perfekt gebraten ist. Besonders geeignet sind z.B. Paprika, Zwiebeln, Zitronenspalten, Zucchini, uä.

5. Das richtige Fleisch Für Spieße eigenen sich saftige Fleischstücke mit einem etwas höheren Fettanteil. Damit beugt man vor, dass die eher kleinen Fleischstücke der Spieße nicht zu schnell austrocknen. Steck das Fleisch außerdem nicht zu eng auf den Spieß auf, so werden die einzelnen Stücke rundherum knusprig und leichter gar.

 

 

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Hühnerspieße in Kurkuma-Joghurt-Marinade

Ich verwende für dieses Rezept das Fleisch der Hühnchenoberkeule. Die haben den Vorteil, dass sie sehr saftig sind und auch bei guter Bio-Qualität günstiger sind als andere Stücke. Man kann also mehr Freunde zum Essen einladen ohne das Haushaltsbudget zu stark zu beanspruchen.

Die Zutaten für 4 Personen:
500 g ausgelöste Hühneroberkeulen
150 g Naturjoghurt
Saft einer 1/2 Zitrone
1 EL Olivenöl
1 TL Harissa
1 TL Kurkumapulver
1/2 TL edelsüßes Paprika
etwas frischer Koriander
Salz
schwarzer Pfeffer

Und so wird’s gemacht: Das Hühnchenfleisch in ungefähr gleichgroße Stücke schneiden. In einer Schüssel Joghurt, Zitronensaft, Olivenöl, Harissa, Kurkuma, Paprika, einen halben Teelöffel Salz und etwas schwarzer Pfeffer gründlich verrühren. Hühnerfleisch unterheben, so dass es von allen Seiten mit der Joghurtmarinade bedeckt ist. Schüssel abdecken und im Kühlschrank mindestens drei Stunden kalt stellen. Man kann das Fleisch auch wunderbar vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Anschließend das Fleisch auf die Spieße auffädeln. Den Grill auf ca. 200 °C vorheizen. Anschließend den Rost mit etwas Rapsöl oder einem anderen hoch erhitzbaren Öl bestreichen, auf mittlerer Hitze reduzieren und die Spieße von allen Seiten bei geschlossenem Deckel für ca. 6-7 Minuten grillen. Dabei immer wieder wenden, damit die Spieße von allen Seiten gegrillt werden. Spieße mit den frisch abgezupften Korianderblättern servieren.

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Schweineschopf-Spieße in süß-scharfer Paprikamarinade

Die Zutaten für 4 Personen:
600 g Schopfbraten vom Schwein (ohne Knochen)
1 EL Blütenhonig
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1/2 TL scharfes Paprikapulver
1 TL gemahlener Kümmel
1 TL getrockneter Rosmarin
3 EL Rapsöl
3 dünne Frühlingszwiebeln
Salz
schwarzer Pfeffer

Und so wird’s gemacht: Das Schweinefleisch in etwa 3×3 cm große Stücke schneiden. Honig, beide Paprikapulver, Kümmel, Rosmarin, Öl, einen halben Teelöffel Salz und etwas frisch geriebener Pfeffer miteinander glatt rühren. Die Fleischstücke unterheben bis alle Stücke von der Marinade ummantelt sind. Abdecken und für mindestens 3 Stunde –  besser über Nacht – im Kühlschrank ziehen lassen. Anschließend das Fleisch auf die Spieße fädeln. Den Grill auf ca. 200 °C vorheizen. Anschließend Rost mit etwas Rapsöl oder einem anderen hoch erhitzbaren Öl bestreichen und Spieße bei direkter Hitze von allen Seiten für eine Minuten scharf anbraten und danach indirekt für gut 10 Minuten fertig garen. Anschließend Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden. Vorm Servieren die Spieße mit den Frühlingszwiebeln bestreuen.

 WERBUNG // In Kooperation mit Weber und besser-grillen.at

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