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Karamellisierte Birnen mit Thymian

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Gegarte Birnen1

So mancher hat’s vielleicht schon auf meinem Instagram-Feed gesehen, aber ich war letzte Woche für ein paar Tage beruflich in Irland. Das Land wurde seinem Ruf gerecht: Die Menschen hatten stets ein Lächeln auf den Lippen, es regnete drei Tage durch und egal wohin man sah, beinahe jeder scheinte “a full Irish breakfast” zu frühstücken.

Bestellt man diesen “leichten” Start in den Tag sieht man sich mit einem Teller voll Eier, Speck, Bohnen in Tomatensauce, Würstchen, Champignons, Tomaten und Blutwurst konfrontiert. Na bumm!

Die Frühstücksköchin des Bed & Breakfasts in dem wir wohnten, war sichtlich enttäuscht und durchaus skeptisch, als wir “nur” Rührei bestellten.

Nach drei Tagen schwerer Kost und kalt-nassem Wetter stand mir am Wochenende schließlich der Sinn nach etwas Warmen. Also habe ich ein paar Birnen in den Ofen geschoben. Und sie dann mit einem große Löffel Vanilleeis und ein paar zerstoßenen Nüssen auf der Couch zu genießen.

Die Zutaten:
6 Birnen
80 g Butter
1 EL Vanillezucker
5 EL Honig
2 Zweige Thymian
1 Prise Fleur de Sel

Und so wird’s gemacht:
Birnen schälen, halbieren und Stiel sowie Kerngehäuse entfernen. Mit der Schnittfläche nach unten in eine Auflaufform legen und jeweils ein Stück Butter auf die Birnenhälfte setzen. Vanillezucker, Honig, Blätter vom Thymian und Salz über die Birnen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für ca. 40 Minuten garen. Die Birnen dabei immer wieder umdrehen und mit der zerlassenen, karamellisierten Butter-Zucker-Mischung übergießen.

Mit einer großen Portion Vanilleeis servieren. Eine Kombi die sogar dem Vegetarier die Tränen in die Augen trieb…

Gegarte Birnen 2

Kommentare

  1. Margit

    Hallo Kevin!
    Das kenn ich auch von English Breakfast, 1x ist ja ganz nett, aber jeden Tag kannst du das nicht verdrücken.
    Ich hab einmal den Fehler gemacht und hab mir in einem B&B auch Porridge bestellt. Die Menge war unbeschreiblich groß. Mir war nachher übel. Jetzt gibt es bei mir nur mehr homemade Porridge und das in kleinen Mengen.
    Die Birnen klingen interessant. Ich denke die werde ich am WE mal probieren.
    LG – Margit

  2. Barbara

    also…….. der Vegetarier liegt völlig richtig!!!

  3. Barbara Seefelder

    Lieber Kevin,
    diese Birnen habe ich nun schon wirklich mehrfach – immer bei wechselnder Besetzung der Gäste – gemacht, und kommenden Donnerstag wiederholt sich dieses fabelhafte Dessert schon wieder. Es passt immer, und es ist IMMER ein Genuß. Die Leute sind begeistert und fragen allesamt nach dem Rezept, das ich unter Angabe Deines Blogs auch brav weiter gebe.
    Danke für die wunderbaren posts und Ideen. Ich bin gerne copycat. :-)
    Liebe Grüße, Barbara

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