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Erbsen-Zucchini-Quiche aus Topfenblätterteig

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Ich liebe Topfenblätterteig! Denn er ist recht simpel und schnell geknetet. Außerdem ist er sehr flexibel! Man kann ihn für Süßes und Saures verwenden, man kann ihn aus unterschiedlichen Mehlen, wie z.B. Weizen- oder Dinkelmehl, herstellen und man kann ihn noch zusätzlich aromatisieren, wie z.B. durch das Einkneten von Kräutern.

Und da er zu einem Drittel aus Topfen besteht, war er perfekt für den BILLA Workshop zum Thema “Bergbauern Heumilch”, den ich gestern veranstaltet habe. Manche von euch haben es vielleicht mitbekommen, ich habe vor kurzem eine Handvoll Plätze dafür auf Instagram verlost und gestern war es soweit. Und damit nicht nur die 5 Gewinner*innen etwas davon haben, stelle ich die Rezepte, die wir gestern gekocht bzw. gebacken haben auch auf den Blog!

Das Rezept für den Teig ist so kalkuliert, dass er für zwei Quicheformen mit den Maßen 35 x 13 cm reicht. Natürlich kann man auch eine große Form verwenden. Topfenblätterteig ist ein Gleichschwerteig, d.h. dass die drei Grundzutaten zu gleichen Teilen verwendet werden. Ich habe mich an den üblichen Verpackungsgrößen von 250 Gramm orientiert, so muss man nicht alles abwiegen.

Wer übrigens nur eine Quiche machen will, kann trotzdem die komplette Menge an Teig machen und die Hälfte einfach einfrieren. Dafür den Teig in einen Gefrierbeutel geben und im Tiefkühlfach verwahren. Später bei Bedarf einfach aus dem Gefrierfach nehmen, langsam im Kühlschrank auftauen lassen und wie gewohnt weiter verarbeiten.

Die Zutaten:
250 g Topfen, mager
250 g Dinkelmehl
250 g Butter
1 TL Salz
1 Eiweiß

3-4 Zucchini
etwas Olivenöl zum Anbraten
200 g Erbsen (TK)
200 g Sauerrahm
4 Eier
1 Prise frisch gemahlene Muskatnuss
ca. 100 g Scheiben Prosciutto
1 Bio-Zitrone
frischer Dill
frische Minze
Salz
schwarzer Pfeffer

Und so wird’s gemacht:
Für den Topfenblätterteig Topfen, Mehl, in Stücke geschnittene Butter und Salz zugig zu einem glatten Teig verkneten. Wichtig ist, dass im Teig keine Butterstücke mehr zu sehen sind. Die würden beim Backen später nämlich schmelzen und im Ofen verbrennen. Dadurch wird der Teig  nicht gleichmäßig dick und die aus dem Teig laufende Butter tropft auf den Boden des Backrohrs und verbrennt dort. Und jeder weiß, wie hart das wieder sauber zu bekommen ist…

Den gekneteten Teig in Frischhaltefolie einschlagen und für 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Der Teig reicht für zwei längliche Quicheformen mit den Maßen 35 x 13 cm. Deshalb den Teig nach dem er im Kühlschrank gerastet hat, halbieren. Wer keine zweite Quicheform hat, schlägt eine Hälfte erneut in Folie und legt sie bis zur Weiterverwendung wieder in den Kühlschrank.

Das Backrohr auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 Millimeter dick auswalken. In eine Quicheform legen, festdrücken und den überstehenden Teig abschneiden. Den Teigboden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Mit einem Stück Backpapier und Backgewichten oder getrockneten Hülsenfrüchten beschweren. Den Teig für 15 Minuten blind backen.

Anschließend aus dem Backrohr nehmen und das Backpapier mit Backgewichten vorsichtig entfernen. Das Eiweiß mit einer Gabel verschlagen und den Teig damit bepinseln. Den Teig für 5 Minuten weiter backen bis er leicht Farbe bekommt. Das Eiklar verhindert, dass der Teig später zuviel Flüssigkeit aufnimmt und nicht knusprig wird.

Währenddessen die Zucchini putzen, Enden abschneiden und der Länge nach vierteln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zucchini von allen Seiten anbraten bis sie Farbe bekommen. Auf einem Teller etwas auskühlen lassen und leicht salzen. Einen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und die Erbsen darin für 3 Minuten kochen. Währenddessen Sauerrahm, Eier und Muskatnuss verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Hälfte Sauerrahmmasse, Zucchinistreifen und 2-3 Esslöffel Erbsen auf dem Teig verteilen. Für 20-25 Minuten im Backrohr weiter backen. Die Quiche aus der Form lösen und mit dem restlichen Teig und Zutaten eine zweite Quiche backen.

Mit restlichen Erbsen, Prosciutto, frisch geriebener Zitronenschale, Dill und Minze garnieren.

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