Main Dishes

Paprikahendl

5 Kommentare
Paprikahendl

Ich befürchte alle in meiner Umgebung sind genervt. Im Moment spreche ich vor allem (und mit Begeisterung) über folgende drei neue Hobbys:

  • Die komplette Wohnung auszusortieren und mich ungefähr von der Hälfte meiner Dinge zu trennen. Ja, auch die Küche bleibt nicht verschont! Wer sie kennt, Marie Kondo ist daran schuld. Gut, eigentlich Valerie! Die mir vor einem Zeitl von deren Buch erzählt hat…
  • Altes Brot in kleine Würfel zu schneiden, es zu trocken und später als Knödelbrot zu verwenden. Klingt schräg, ist es auch. Darauf hat mich meine Schwiegermutter gebracht. Ich red mich mal drauf raus, dass es schön ist, wenn man weniger Lebensmittel verschwendet. Schräg bleibt’s trotzdem…
  • Und während alle cool kids sich mit Snapchat beschäftigen, verbring ich meine Zeit mit Xing – ich weiß, I am late in the game! (Gut, seit zwei Tagen versucht Kollegin Christl mir auch das Snapen näher zu bringen… langsam springt der Funke über…)

Ihr seht: Mein Leben könnte kaum aufregender sein… Sei’s wie’s sei: Ich red mich drauf hinaus, dass es Jänner ist (pfui!) und man da sowieso weniger rausgeht. Und jetzt wo es vor zwei Tage (???) auch noch der Schnee nach Wien geschafft hat… Apropos! Zum Schnee passt doch eigentlich wunderbar Paprikahendl. Das wärmt von innen. Und während es köchelt, kann man wunderbar ausmisten… oder Brot schneiden…

Die Zutaten:
1 kg Hühnerteile (Hühneroberschenkel und -keulen)
2 mittelgroße Zwiebel
1 TL Tomatenmark
1-2 EL edelsüßes Paprikapulver von sehr guter Qualität
1 TL getrockneter Majoran
1 Liter Hühnersuppe oder Wasser
1 gute Prise Salz
150 g Sauerrahm
50 g glattes Mehl
etwas Pflanzenöl zum Anbraten
Salz & Pfeffer

Und so wird’s gemacht:
In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Hühnerteile darin nach und nach goldbraun anbraten. Dabei dem Fleisch etwas Raum lassen. Stopft man den Topf zu voll, garen die Hühnerteile und werden nicht knusprig gebraten.

Hühnchen aus dem Topf nehmen und kurz beiseite stellen. Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im verbliebenem Öl glasig anbraten. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitbraten. Paprikapulver und Majoran unterrühren und schnell mit Suppe aufgießen. Achtung, der Paprika verbrennt schnell!

Das Hühnchen zurück in den Topf legen und auf kleiner Flamme für gut 30 Minuten gar kochen. Sauerrahm zunächst mit dem Mehl glatt rühren und anschließend mit etwas Sauce aus dem Topf. Das Fleisch wieder aus der Sauce nehmen, den Sauerrahm beigeben und kurz einkochen. Anschließend mit einem Pürierstab in eine glatten Sauce verwandeln und das Fleisch wieder in den Topf geben. Dazu passen Nockerln.

Kommentare

  1. Sabine

    Sieht super aus! Kannst Du noch das Rezept für die Nockerln verraten?
    Danke!
    Viele Grüße
    Sabine

    • Kevin Ilse

      Danke!

      So spontan kann ich das Rezept für Nockerln gar nicht aus dem Ärmel schütteln… Mach die immer nach G’spür ;) Aber wenn ich sie das nächste Mal mache, wiege ich alles ab und reiche das Rezept! Gut?

  2. Miriam

    Ach schööön! Bei mir gibt’s am Wochenende auch ein schönes Schmorgericht, damit dann die ganze Wohnung duftet und man es ganz heimelig hat. Liebe Grüße, Miriam

  3. Christine

    Das ist aber jetzt schon ein Rezept für 4 Personen, oder? Hab da keinen Hinweis im Rezept gefunden…1kg Fleisch käme mir sonst viel vor…
    LG, Christine

Hinterlasse eine Antwort