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Süßkartoffel-Gnocchi in Balsamico

6 Kommentare
Ein Rezept ist bloß ein Rezept. Zwei sind schon eine Serie. Also, darf ich vorstellen: Die Knollen-Saga. Heute, der zweite Teil. Anfang der Woche gab’s Kartoffel-Pancakes und heute kommt ein entfernter Verwandter zum Einsatz, die Süßkartoffel. Und wie sich’s natürlich für so eine Reihe gehört, kommt auch noch ein dritter Teil. Dazu aber ein anderes Mal mehr…
Nachdem die Erinnerung an den Aufwand meiner Kürbis-Gnocchi langsam verblasste, war ich vor kurzem also wieder bereit für die nächste Gnocchi-Action! Als ich dann noch dieses Rezept am Blog von Aida Mollenkamp gelesen hatte, war das Schicksal der Süßkartoffeln in meiner Gemüseschale besiegelt. 
Ich habe das Rezept für mich etwas angepasst und mittlerweile sogar zweimal gekocht. Bei der zweiten Runde karamellisierte ich die Zwiebeln, wie unten beschrieben, mit etwas Honig. Dadurch schmeckte die Sauce runder und die Säure wird etwas gemildert.

Die Zutaten für vier Personen:
…für die Gnocchi
2 große Süßkartoffeln
400 g mehlige Kartoffeln
1 große Handvoll geriebener Parmesan
1 EL Honig
1 Ei
200 g Mehl
Muskatnuss

… für die Sauce
2 Schalotten
4 EL Balsamico
1 TL Honig
10 Salbeiblätter
etwas Parmesan

Und so wird’s gemacht:
Süßkartoffeln halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Kartoffeln gesellen sich daneben und beide werden mit Olivenöl beträufelt. Bei 200 Grad im Backofen garen bis die Knollen weich sind.

Die Kartoffeln schälen bzw. das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus den Süßkartoffeln kratzen. Beides durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken. Ei, Parmesan, Honig und Mehl hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen. Alles zu einem Teig verkneten. Sollte er recht kleben, noch etwas Mehl unter arbeiten.

Portionsweise etwas Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einem “Würstel” rollen und mit einer Teigspachtel kleine Stücke abstechen. Die Gnocchi sollten gleich groß sein, da sie sonst unterschiedliche Gardauern haben. Gnocchi für Gnocchi mit einer Gabel leicht andrücken, damit sie die typischen Rillen bekommen.

Während die Gnocchi in einem großen Topf mit reichlich Wasser für rund 10 Minuten sieden, wird eine Pfanne heiß gemacht. Ein Stück Butter schmelzen und die Salbeiblätter darin kurz anbraten. Die Blätter nicht aus den Augen lassen, schließlich sollten sie nicht schwarz werden und anbrennen.

Den Salbei heraus nehmen und beiseite stellen. In der restlichen Butter die klein gehackten Schalotten glasig anbraten. Anschließend Honig in die Pfanne geben und sie etwas karamellisieren lassen. Mit Balsamico Essig ablöschen und kurz einkochen lassen. Sind die Gnocchi gar, kommen sie mit Hilfe eines Schaumlöffels vom Kochtopf direkt in die Pfanne.

Die Pfanne mit einer Kaffeetasse voll Kochwasser aufgießen und die Sauce um die Hälfte reduzieren bis sie sämig ist. Noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Kommentare

  1. uwe@highfoodality

    Tolles Gericht und tolle Fotos! :)

  2. allesistgut

    Wow, wie appetitlich das aussieht. Toll!!!

  3. ELBKÖCHIN

    Tolle Idee mit der Süßkartoffel. Ich habe die Kürbis-Gnocchi auch gekocht, weil ich die Farbe so schön fand und sie haben super geschmeckt, obwohl ich keinen Kürbis mag. Aber Süßkartoffeln liebe ich und die haben auch so eine tolle Farbe! Grandios, das werde ich testen, danke! Liebe Grüße, Bianca

  4. feedmeupbeforeyougogo

    Hört sich super an und die Fotos sind (wie immer!) auch klasse. Besonders der Salbei sieht wirklich toll aus. Gnochi gibt es bei uns auch nur unregelmäßig, immer dann wenn der Aufwand vom letzten Mal langsam verblasst…
    Steffen

  5. Andrea Gutzeit

    Eine super Idee zum nachkochen! Habe die Kürbis-Gnocchi ausprobiert, die waren phantastisch! :-)

  6. Bine

    War sehr lecker! Danke für das Rezept – ich habe noch getrocknete Soft-Tomaten in die Soße getan.

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