Allgemein Season

To Rome with Love: Malfatti mit Tomaten und Salbeibutter

2 Kommentare

Lange geplant, am Sonntag endlich gesehen: Den mittlerweile nicht mehr ganz so neuen Woody Allen Film To Rome with Love. Und auch wenn dieser nicht gerade zu den Meisterwerken des berühmten Regisseurs zählt, hat er doch Lust auf Italien gemacht. Also konnte ich gestern dann gar nicht anders als italienisch zu kochen.

Am Speiseplan: Malfatti. Übersetzen lässt sich das traditionell-italienische Gericht einfach mit “schlecht gemacht” und zählt eindeutig zu den guten, schlechten Dingen im Leben! Denn im Gegensatz zu selbst gerollten Gnocchi sind diese Nockerl um Längen weniger Arbeit!

Die Zutaten für vier Personen:
500 g (TK-)Blattspinat
100 g frisch geriebener Parmesan
250 g Ricotta
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 Eier
5 EL Mehl
1 Bio-Zitrone (essbare Schale!)
1 Handvoll Salbei
1 Handvoll Cocktailtomaten
1 Prise Muskat
etwas Butter

Und so wird’s gemacht:
Die Schalotte und die Knoblauchzehe sehr fein hacken. Beides in etwas Olivenöl anbraten. Hat der Zwiebel etwas Farbe angenommen den (aufgetauten) Blattspinat in die Pfanne geben und weiter braten. Entweder bis der frische Blattspinat zusammen gefallen ist bzw. das Wasser des Tiefkühlspinats verkocht ist.

Von der Flamme nehmen, den Spinat kurz abkühlen lassen und in einem feinen Sieb abtropfen lassen bzw. das Wasser mit einem Löffel ausdrücken. Anschließend den Spinat auf einem Brett fein hacken.

Ricotta, Eier, Mehl und den geriebenen Parmesan in einer Schüssel mit dem Spinat vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit zwei Esslöffel Nockerln formen und direkt ins heiße Salzwasser gleiten lassen. Am besten funktioniert das übrigens, wenn du zwischendurch die Löffeln immer wieder ins heiße Wasser hältst. Das sollte übrigens nur sieden und auf keinen Fall sprudeln!

Du kannst sie auch vorbereiten. Dafür die Nockerln auf einem mit Olivenöl bestrichener Alufolie setzen und erst wenn benötigt kochen.

Die Malfatti für gut fünf Minuten ziehen lassen bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Währenddessen ein großes Stück Butter in einer Pfanne zerlassen und anbräunen. Salbei kurz darin anbraten. Mit einem Zestenreißer von der Zitrone Zesten abreißen und zur Butter geben. Mit einer Schaumkelle die Nockerln aus dem Wasser holen, direkt in die Pfanne geben und mit den Tomaten von allen Seiten kurz anbraten.

Wer übrigens keinen Zestenreißer hat, entfernt die Schale der Zitrone dünn mit einem Sparschäler und hackt sie fein. Oder du reibst die Zitronenschale mit einer feinen Reibe ab.

Haben die Malfatti eine leichte Bräune und sind die Tomaten etwas aufgesprungen heißt es: Essen fassen! Die Salatempfehlung des Hauses heut: Rucola mit einfacher Balsamico-Vinaigrette.

Kommentare

  1. Sarah Satt

    “To Rome with Love” hab ich leider noch nicht gesehen, ist aber in Planung. Wenn es dann soweit ist, stehen bei mir vielleicht auch deine Malfatti auf dem Tisch. Vielleicht kann ich mir damit ja auch in Italien ein paar Freunde machen ;-)
    Lieber Gruß, Sarah

  2. TobiT

    Heute ausprobiert. In Ermangelung von frischem Salbei, gab es leider nur getrockneten, der wenig Aroma hatte. Grundsätzlich aber sehr lecker und schön lockere Nocken.

Hinterlasse eine Antwort auf Sarah Satt

Hier klicken, um die Antwort abzubrechen.